… ein Trottel – ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich Dich dafür halte. Du warst immer mein Sorgenenkelkind. Aber mir scheint, Du seist allmählich auf einem guten Weg.
Ich jedenfalls wünsche Dir alles Gute und drücke Dir die Daumen.
Archiv für Juli 2008
Lieber Blogo, Du bist …
Veröffentlicht in Irrlichter, Getagged Brief vom Opi am Juli 31, 2008 | Kommentar schreiben »
Plädoyer für eine Kultur der Wertschätzung
Veröffentlicht in Poetik, Getagged Gesellschaftsveränderung, Nationalsozialismus, RAF, T. C. Boyle, Thomas Pynchon, Tom Robbins am Juli 31, 2008 | 1 Kommentar »
Es fällt generell auf, dass man in Deutschland gerne meckert, sobald man einen Stift in der Hand hält. Die Aussicht, jetzt Tinte verschmieren zu müssen, verwandelt sich in den Wunsch, Gift zu verspritzen. Sobald einer auf Deutsch schreibt, schreibt er direkt mit seiner schwarzen Galle. Geifer, geifer, geifer.
Herr B. und Herr Amok bei der Weinprobe
Veröffentlicht in Fragmente, Getagged Herr B. am Juli 31, 2008 | Kommentar schreiben »
„Gefällig?“
„Hey“, sage ich, „Herr B., nimm’s nicht so schwer. Der redet doch bloß.“
„Hat er gerade gesagt.“ Herr B. macht sich aus meiner Umarmung los, ballt die Fäuste, blickt wütend. „Hat dieser Sack wirklich gerade gesagt, mein Film sei ‚gefällig’?“
„Na, was wurmt dich daran denn so?“
„Was mich daran wurmt?“
Fragen eines arbeitenden Lesers
Veröffentlicht in Irrlichter, Getagged Lektüreerlebnisse am Juli 30, 2008 | Kommentar schreiben »
„Blogo“, sagt ein befreundeter Philosoph, der in einer europäischen Metropole beheimatet ist und sich deshalb durch ein beeindruckendes Lektürepensum auszeichnen muss, „hast du eigentlich auch nur zehn Prozent von den Texten, die du in deinem seltsamen Blog zitierst, gelesen, sag mal?“
„Zehn Prozent?“ rufe ich aus.
Oh, ich! Ach, ich! Ich!
Veröffentlicht in Essays, Getagged Kulturproblematisches am Juli 30, 2008 | Kommentar schreiben »
Zweifelt einer von Ihnen ernsthaft daran, dass wir in einer Gesellschaft des Turbo-Egoismus leben? Wohl kaum, hoffe ich. Je enger die Fluchtwege werden, durch die wir uns in eine lebbare Zukunft retten könnten, desto unerbittlicher wird das Klima der zwischenmenschlichen Konkurrenz.
Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen
Veröffentlicht in Fragmente, Getagged Gilles Deleuze, Jacques Derrida, Jürgen Habermas, Martin Heidegger, Urmel am Juli 30, 2008 | Kommentar schreiben »
Man kann Urmel nicht genug dafür rühmen, dass er der Kultur alten Stils die Treue hält. Er „läßt sich von der unabänderlichen Tatsache nicht beirren (aber doch irritieren!), daß die Leser alten Stils, für die Bildung (literarisch, musikalisch, cineastisch usw.) ein erstrebenswertes Gut darstellte, nach und nach ins Grab sinken und ihnen keine lesende Generation [...]
Abrechnung mit der Psychoanalyse oder: Heute Morgen, in Berlin …
Veröffentlicht in Essays, Getagged Britney Spears, F. M. Dostojewskij, Ich und Es, Sigmund Freud am Juli 30, 2008 | Kommentar schreiben »
… sitzt einer, von Haus aus Philosoph, jetzt mit gänzlich anderen Dingen beschäftigt, nämlich mit Meta-Journalismus. Meta-Journalismus ist eine Erscheinung der Neuen-Medien-Kultur. Ich will den Witz, den Sinn des Meta-Journalismus kurz erklären:
Die Amis sind bekanntlich …
Veröffentlicht in Essays, Getagged W. J. T. Mitchell am Juli 29, 2008 | Kommentar schreiben »
… Blender, sie blecken die Zähne, perlweiß perlt ihr Zahnweiß auf uns nieder. Wir Europäer, kritisch und kulturpessimistisch abgehärtet, können so viel Seinsfröhlichkeit kaum fassen. Und kneifen die Lippen aufeinander. Unser Mund, ein Gedankenstrich, der eine beinharte Pointe ankündigt.
Oder?
Unvermeidliche Begegnung auf den Seiten eines Tagebuchs
Veröffentlicht in Irrlichter, Getagged Lévinas, Ryszard Kapuscinski, W. J. T. Mitchell am Juli 28, 2008 | 1 Kommentar »
Auf der Straße, mitten in einer Springflut von Passanten, hält mich Magnus Klein an. Ich hatte gehofft, mich an ihm vorbei stehlen zu können, doch bei solchen Typen hat man keine Chance. Die haben ein Radar im gestörten Kopf. Magnus ist wieder mal total überdreht, fängt gleich mit seinem philosophischen Kram an: „Hey, Blogo. Wie [...]