Dieser Autor war ein Spast. Wirklich, ein Spast. Ein Antipath überdies. Erkennbar machte er auf verlorenes Vögelchen, stakste herum in seinem schwarzen, übergroßen Jackett, flatterte mit seinen eingebildeten Flügeln, piep, piep, piep, grapschte gleich darauf aber der Praktikantin, die schockgefroren war vom Anblick seiner Backlist, unter den Rock.
Weblog-Archiv für 10. Juli 2008
Der Elfenbeinturm ist mir zu oft ein Folterkeller
Veröffentlicht in Poetik, Getagged Autismus, Dichter, Scham am Juli 10, 2008 | Kommentar schreiben »
Viel Feind, viel Wehr
Veröffentlicht in Fragmente, Getagged Bob Dylan, George W. Bush, Helmut Schmidt, Memoiren, Sting am Juli 10, 2008 | Kommentar schreiben »
Sie wissen ja: Memoiren, das ist das literarische Genre der alten Herren, von denen keiner mehr etwas wissen will. Helmut Schmidt schreibt Memoiren, und Bob Dylan macht es jetzt auch, gleich in mehreren Folgen, nachdem sein Kollege Sting schon einen Prachtband mit Erinnerungen vorgelegt hatte. Die Zeit ist also reif für einen weiteren Memoiren-Schreiber, für [...]
Erziehung zur Müdigkeit. Private Perlentauchgänge
Veröffentlicht in Irrlichter, Getagged "Der Spiegel", Albert Ostermaier, Blut-und-Hoden-Stil, Botho Strauß, Dieter Dorn, Gerhard Stadelmaier, Godot, Goethe, Matthias Matussek, Niels Ruf am Juli 10, 2008 | Kommentar schreiben »
Das Tabu, einst ein fest umgrenzter Bezirk menschlich-bangen Ahnens, hat in jüngster Zeit sich … MOMENT! WIE REDE ICH DENN!? Was trage ich da für eine Maske? Ist’s eine dieser „Fratzen“ (Albert Ostermaier) gar? Ich sollte mich meiner Schwäche nicht schämen. So viel steht fest. Nur immer frei heraus mit dem Stuss. Denn ich bin [...]