Es war eine dieser Limousinen, von denen man denkt, man würde nie in ihnen sitzen. Danny Schwarz zumindest hatte das immer gedacht. Gefühlte 50 Meter lang, cremefarben. Sehr bequem, von der Polsterung her, aber man sollte sich nicht gerade einen Scharfschützen als Mitinsassen aussuchen, der gerade den Vorstandsvorsitzenden eines der größten Konzerne des Landes abgeknallt [...]
Weblog-Archiv für 28. Juli 2008
Unvermeidliche Begegnung auf den Seiten eines Tagebuchs
Veröffentlicht in Irrlichter, Getagged Lévinas, Ryszard Kapuscinski, W. J. T. Mitchell am Juli 28, 2008 | 1 Kommentar »
Auf der Straße, mitten in einer Springflut von Passanten, hält mich Magnus Klein an. Ich hatte gehofft, mich an ihm vorbei stehlen zu können, doch bei solchen Typen hat man keine Chance. Die haben ein Radar im gestörten Kopf. Magnus ist wieder mal total überdreht, fängt gleich mit seinem philosophischen Kram an: „Hey, Blogo. Wie [...]
Dann läuft dieser Amok vorbei, und Herr B. erbleicht
Veröffentlicht in Fragmente, Getagged Herr B. am Juli 28, 2008 | Kommentar schreiben »
Schnitt.
Ein Café. Ein Kellner schreit: „Was kann ich für euch tun, Leute?“ Wir sind kurz raus gegangen, aus der hohen, hellen, weißen Wohnung, weil Liane Meier einen Latte macchiato trinken wollte, Arminius G. Schlächt einen Drink braucht und Herr B. keine andere Möglichkeit sah, als sich den Wünschen seiner künstlerischen Mitarbeiter zu beugen.
Die Enten der Parabel
Veröffentlicht in Irrlichter, Getagged Mr. Jojo am Juli 28, 2008 | Kommentar schreiben »
Dieser wahnsinnige, fast schon psychotische Hass, denke ich, mit dem dieser Mr. Jojo mich in seinem Blog verfolgt … okay, so ist’s nun mal, sehen wir den Tatsachen ins Auge: In der Blogosphäre herrscht ein rauher Umgangston. Wir sind hier immerhin im Wilden Westen des Internetzeitalters, und jeder ist auf der Suche nach ein paar [...]
Was wäre das, ein Künstler, heute?
Veröffentlicht in Poetik, Getagged Daniel Richter, Gerhard Richter, Helmut Dietl, Jonathan Meese, Kunst vs. Journalismus, Neo Rauch, Stefan Raab am Juli 28, 2008 | Kommentar schreiben »
Heute, da die elektronischen Medien es sogar einem völlig Unmusikalischen erlauben, im Stil von Mozart zu komponieren (etwa einen Geburtstagssong für die Liebste), bekommt der irre Ausdrucksdrang vieler Mitbürger eine neue Dringlichkeit. Jeder hat etwas mitzuteilen, aber bislang konnten es die wenigsten. Man musste irgendetwas können. Ein Instrument spielen, einen Satz bilden, Farben mischen. Das [...]