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Weblog-Archiv für 30. Juli 2008

„Blogo“, sagt ein befreundeter Philosoph, der in einer europäischen Metropole beheimatet ist und sich deshalb durch ein beeindruckendes Lektürepensum auszeichnen muss, „hast du eigentlich auch nur zehn Prozent von den Texten, die du in deinem seltsamen Blog zitierst, gelesen, sag mal?“
„Zehn Prozent?“ rufe ich aus.

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Oh, ich! Ach, ich! Ich!

Zweifelt einer von Ihnen ernsthaft daran, dass wir in einer Gesellschaft des Turbo-Egoismus leben? Wohl kaum, hoffe ich. Je enger die Fluchtwege werden, durch die wir uns in eine lebbare Zukunft retten könnten, desto unerbittlicher wird das Klima der zwischenmenschlichen Konkurrenz.

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Man kann Urmel nicht genug dafür rühmen, dass er der Kultur alten Stils die Treue hält. Er „läßt sich von der unabänderlichen Tatsache nicht beirren (aber doch irritieren!), daß die Leser alten Stils, für die Bildung (literarisch, musikalisch, cineastisch usw.) ein erstrebenswertes Gut darstellte, nach und nach ins Grab sinken und ihnen keine lesende Generation [...]

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… sitzt einer, von Haus aus Philosoph, jetzt mit gänzlich anderen Dingen beschäftigt, nämlich mit Meta-Journalismus. Meta-Journalismus ist eine Erscheinung der Neuen-Medien-Kultur. Ich will den Witz, den Sinn des Meta-Journalismus kurz erklären:

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