Neulich erhielt ich eine witzige E-Mail. Darin fragte mich ein Leser resp. eine Leserin, ob das Satire sei, diese Lesersuchanfragen, die ich hier immer genüsslich seziere? „Oder sind die etwa, horribile dictu, ECHT?“ Horribile dictu, Herr oder Frau F. Lederer – ja, die SIND echt. Manchmal sind sie sogar etwas echter, als Ihnen oder mir lieb sein kann.
Was ich damit meine, möchte ich mit einer Suchanfrage verdeutlichen, die ich bereits im Betreff verraten habe. Natürlich, sagen Sie, das ist doch ein ganz alltäglicher Vorgang! Wer, bitteschön, genießt es denn nicht, wenn ihm, während seine Zunge im Arschloch des Partners herumbohrt, krachend und faul ein herber Wind ins Gesicht fährt? Da ist doch nichts dabei!
Klar. Bizarr wird die Sache hingegen, nach meinem Gefühl, und ich sage ganz deutlich, dass ich selbst auf diese Lösung, diese Idee, diese perverse Alternative nie gekommen wäre. Auf eine tatsächlich sehr, sehr bizarre Betrachtungsweise dieser alltäglichen Suchanfrage brachte mich nämlich eine gute Freundin, die zuweilen emotional etwas unausgeglichen ist. Während ich gerade dabei war, ihre Hinterritze auszuschlecken, fragte sie mich doch allen Ernstes, ob ich nicht Lust hätte, dabei ganz laut einen fahren zu lassen? Verstehen Sie wohl? ICH!
LoL, das ist Fäkalhumor der gehobenen Sorte, ein Klassiker!