… schüttele eine schweißnasse, weiche, schlaffe …

Februar 19th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… Frucht. Seine Hand.
Georges sagt: „Herr Teiler kommt mit einem etwas ungewöhnlichen Ansinnen zu uns, Bob.“
„Ich möchte“, sagt der Maulwurf, „dass Sie für mich etwas herausfinden.“
„Tut mir leid“, sage ich bedauernd, „wir sind kein Detektivbüro, Herr Teiler. Wir schreiben Lebensgeschichten auf. Verstehen Sie? Leute kommen zu uns, erzählen uns, was Sie auf dem Herzen haben, und wir machen ein Buch daraus. Fetzig und flott und zwischen zwei Deckeln.“
„Und orthographisch und syntaktisch korrekt“, wirft Georges ein. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Will, Bob, Georg

Februar 18th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Will kannte sich aus mit Schlägen ins Gesicht. Nicht, dass wir uns missverstehen! Seine Fäuste waren, mehr oder weniger, noch jungfräulich. Nein, er war derjenige, der Nehmerqualitäten entwickelt hatte im Laufe der Jahre, notgedrungen, da er als Lektor sein Geld verdiente. Wissenschaftler, und hier vor allem die zweitklassigen, sind bekanntlich oft sehr heikel, wenn man mit ihnen über die stilistische Qualität ihrer Texte zu sprechen versucht. Von der inhaltlichen Seite will ich lieber gar nicht erst anfangen! « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ich überlasse den Führerbunker-Veteranen …

Februar 18th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… erst einmal seinem Schicksal. Sigrun bitte ich, ihm einen Kaffee zu bringen. Seine Söhne, weiß ich, haben ihm seine „ganz persönliche Lebensbeschreibung, unverwechselbar und einmalig“ (Zitat aus der DIE BIOGRAFEN-Broschüre) zum Geschenk gemacht – in der Hoffnung, sich dann diese ganzen furchtbar unterirdischen Geschichten nicht mehr selbst anhören zu müssen. Ob diese Rechnung aufgehen wird? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Robert, allen zusammengezimmert

Februar 17th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Es ging also nicht weiter, es war nichts mehr zu holen. Ich war erledigt. Mein eigener Schatten hatte mich überholt, auf der rechten Spur, und mir dabei einen Vogel gezeigt. Sollte ich also aufgeben? Von wegen. Dafür war ich zu blogozentrisch. In meinem alkoholkranken, von allerlei Ungemach aufgeweichten Hirn bildete sich folgender Fluchtplan. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Der alte Herr, Herr Kurtz, hat also …

Februar 17th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… Platz genommen, und ich bin dabei, die für das Verfassen des Kapitels „Auch die Größten fangen ganz klein an“ notwendigen Informationen zu erfragen, da klopft es an die Tür.
„Die näheren Umstände erfuhr ich allerdings erst bei einer späteren Gelegenheit, in Bad Godesberg“, sagt Herr Kurtz, „denn zu dem Zeitpunkt, von dem wir gerade sprechen, hielt ich mich im Führerbunker auf, und meine Aufmerksamkeit wurde von gewissen anderen Ereignissen voll und ganz in Anspruch genommen.“
Ich schaue von meiner Moleskine-Kladde auf. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Was (auf) uns zukommt

Februar 17th, 2009 § 1 Kommentar

„Aber zurücklehnen?“ Georg beugte sich vor, was ihm, dem mit einem jungen, biegsam-gesunden Rücken Ausgestatteten, natürlich leichter fiel als dem alten Bob. Für Georg war’s nur ein spielerischer Vorgang; für Bob hatte er inzwischen existentielle Dimensionen angenommen, und darum blieb der Seniortexter stocksteif auf seinem face2buns sitzen, ängstlich an die ergonomisch unbedenkliche Lehne gedrückt, was einen fatalen, senilen Eindruck machte. „Noch ein bisschen warten?“ bohrte Georg weiter. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ich hätte ein solches Gespräch als entlastend …

Februar 16th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… empfunden, aber sobald ich davon anfing, mich dem heiklen Punkt näherte, riss er Witze, wich aus und tänzelte, wie nur er es konnte, verbal über meine Bemerkungen hinweg. Irgendwann gab ich es schließlich auf. Mir lag es auf der Seele, dieses Thema, dieses Unausgesprochene, das eine Hürde zwischen uns errichtet hatte. Er hatte sich niederträchtig verhalten, das Wort ist nicht zu stark. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ich, Servus

Februar 16th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

„Bob?”
„Hey, Georg! Wie sieht’s aus?”
„Bob, wir müssen dich mal sprechen.“
Bert „Big“ Bruder nahm, stattlich und feist, mit bekümmertem Gesicht auf dem Besucherstuhl Platz. Der Besucherstuhl, ansonsten an Nettie Moore’s zierliche Person gewöhnt, knarrte darob grimmig. Georg verzog sich, nachdem er fast unhörbar die Tür geschlossen hatte, hinter seinen Schreibtisch und entfaltete die Tageszeitung. Bob sah erstaunt vom einen zum anderen.
„Was ist los, Jungs?“ « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Aber nur keine Sorge! Georges …

Februar 16th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… und ich haben unser Handwerk in der Werbung gelernt. D. h. wir beherrschen die Kunst (wenn Sie diesen Ausdruck in diesem Zusammenhang gestatten), noch aus der zerfahrensten, langweiligsten aller Erzählungen ein schickes, fetziges Buch zu machen. Natürlich erfinden wir nicht jedes Mal das Pulver neu. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Stellen Sie sich nur einmal vor, plötzlich …

Februar 14th, 2009 § 1 Kommentar

… soll Ihr Leben in einen Roman verwandelt werden. Nehmen wir an, Ihre Freunde haben Ihnen das zum Geschenk gemacht: Ihr ganz persönliches Buch zu Ihrem ganz persönlichen Leben. Gruselig, oder? Was würden Sie da erzählen? Wo würden Sie anfangen? Bei der Geburt? Beim ersten Kuss? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

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