Die Kamera, wenn ich …

Februar 14th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… Ihr geistiges Auge also zu diesem Zweck einmal so bezeichnen darf, nähert sich einer Tür aus grobem Holz. Sehen Sie es vor sich? Behutsam, zart, wie von einem Engel getragen, gleiten wir auf diese Tür zu … In das obere Drittel der Tür ist eine Milchglasscheibe eingelassen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ich, Drehbuchautor und Plot

Februar 13th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Dieser Typ war wirklich unglaublich. Heino Körtner. Von den Cowboystiefeln bis zum Hut stimmte an ihm alles, da wirklich rein gar nichts stimmte. Vielleicht hätte er sich unten noch Sporen anschrauben sollen. Er war gewissermaßen ein einziger lang anhaltender Misston, ein ästhetischer Fehlgriff. Ein Haudegen des Entertainment, eine Überzeichnung aus Fleisch und Blut. Wir hatten uns gerade einen Film angesehen, der auf einem seiner Drehbücher beruhte. Wir hatten nicht gewusst, ob wir lachen sollten oder weinen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Sich zwingen zu einer Bejahung der Maschinenherrschaft?

Februar 13th, 2009 § 1 Kommentar

Ich habe sehr viel Geld. Tatsächlich, sehr viel, lächerlich viel Geld. Ich schwimme in Geld, könnte man sagen. Und das nur, weil ich zum richtigen Zeitpunkt bereit war, mich in die Computerbranche zu stürzen. Sie wissen ja, dass man eine Zeitlang mit Computern sehr gut verdienen konnte. Ich war Verkäufer, und zwar ein verdammt guter. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Abendlied des Hypersensiblen

Februar 13th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich sag mal, ich bin ziemlich hyper.
Sensibel, oder was auch immer.
Ich hab und ich bin euch über. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Mein Name ist Bob Macha, und …

Februar 13th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

… Ihre geistreichen Kommentare dazu können Sie sich sparen. Es gibt bessere Namen, und es gibt schlechtere. Gemeinsam mit meinem Kompagnon Georges Fragson (Vater Pariser, Mutter Rosenheimerin) habe ich ein Unternehmen gegründet, das es vielleicht nicht auf die Wirtschaftsseiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schafft, das uns aber ernährt: DIE BIOGRAFEN. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Blindtext

Februar 12th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

„Ich weiß ja auch nicht“, sagte Bob. „Spielvogel hat heute nicht locker gelassen. Der fing immer wieder damit an, dass ich depressiv sei. ‚Eine depressive Komponente’, hat er gesagt, ‚die drängt sich ja auf, man kann ja kaum übersehen, dass da bei Ihnen ein depressives Element vorliegt, das macht einen ja selbst richtig fertig. Sie haben da definitiv so etwas wie eine Depression.’ Immer wieder hat er diese Platte aufgelegt, bis ich dachte, ICH hab einen Sprung. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Angst vor dem letzten Wort

Februar 12th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Das ist das Schlimmste. Nicht mehr an sich selbst glauben zu können. Ich hab das nie gekonnt, Rosa. Nicht eine Sekunde in meinem Leben. Und heute Abend hab ich die Kraft nicht mehr, mich darüber hinweg zu täuschen. Ich mag, ich kann nicht mehr. Etwas hat mich eingeholt, von hinten. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Flügelstimmer

Februar 12th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

- „Yepchen“?
- Yep, äh, ja.
- Wie „Häppchen“?
- Ein Reimwort, genau.
- Das war sein Kommentar.
- In Gänze. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Mahn-Mahl

Februar 12th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich esse Mittag beim Thai.
Schmeckt ziemlich einerlei.
Abendland. Schuld und Gericht « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wenn Sie denken, dass Ihre Leidenschaft …

Februar 12th, 2009 § 4 Kommentare

… Sie irgendwohin bringen wird – vergessen Sie’s. Es ist schwer zu sagen, was uns überhaupt irgendwohin bringen kann, aber Leidenschaft gehört ganz sicher nicht auf die Kandidatenliste. Ich habe jeden Tag mit Menschen zu tun, die mir ihre traumatischsten Erlebnisse erzählen und ihre intimsten Gefühle ausbreiten. Diese Leute wissen, was Leidenschaft ist. Aber es hat sie nirgendwohin gebracht.
Da war zum Beispiel dieser Kerl aus Wedding, ein Klotz von einem Mann, dessen Kiefer sich beim Sprechen bewegten, als kaute er auf einer Handvoll Kieselsteine herum. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

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