Holger von Weimloch spielte die Rolle eines Menschen, der immer auf der Höhe der Zeit war. Er informierte sich. Obwohl er die Kultur seiner Gesellschaft verabscheute, versuchte er damit so vertraut zu sein wie möglich. Eine gewisse Form von geistiger Eleganz. Er wollte sich nicht überrumpeln lassen.
Weblog-Archiv für 23. März 2009
Holger von Weimloch wird vorgestellt
Veröffentlicht in Fiktionen, Getagged Unmöglichkeitsmensch am März 23, 2009 | Kommentar schreiben »
Nomen est Norman
Veröffentlicht in Fiktionen, Getagged "Tonio Kröger", Durchschnittsmenschen, Heinrich Heine, Marketing, Namen, Propaganda, Weltverbesserer, Werbung am März 23, 2009 | Kommentar schreiben »
- Wir haben doch diesen neuen Kollegen, Georg, diesen Noel Platzmüller. Der Name ist doch eigentlich schon Literatur, wie „Tonio Kröger“, oder?
- Der Riss, der laut Heine durch des Poeten Herz geht und durch die Welt, er geht auch durch so einen Namen.
- Wie auch immer. Ich sag dir eins, Georg, und das meine ich [...]
Der Herr von „Akzente. Zeitschrift für Literatur“
Veröffentlicht in Poetik, Getagged Interview, Michael Krüger, Hanser Verlag, Literaturzeitschriften, Kneipenwerkstatt am März 23, 2009 | Kommentar schreiben »
- Ich setze mich dann in eine Kneipe, und.
- Stop. Das hier soll ein poetologisches Gespräch werden, und Sie kommen mir mit dieser Scheiße? Ich bitte Sie jetzt noch mal, dass Sie sich ein wenig.
- Aber genau das ist meine Poetik. Ich setze mich in eine Kneipe und beobachte die Leute. Und zu Hause werfe [...]
Regie geführt
Veröffentlicht in Fiktionen, Getagged Theater, Regisseur, Autorität, Schauspieler, Meuterei, Meute am März 23, 2009 | Kommentar schreiben »
- Atmen Sie jetzt bitte noch einmal bei offenem Mund ganz tief ein.
- Ah.
- Und noch einmal?
- Ah.
- Gut. Und noch einmal, bitte.
- Ah.
- Hm. Also, ich kann nichts Besorgnis Erregendes feststellen. Alles völlig normal, Bronchien, Lunge. Seit wann haben Sie denn diesen Husten?