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Weblog-Archiv für 26. März 2009

Seit einigen Jahren, doch, war es bergab gegangen mit Tommy Schnell. Zuerst dieses lyrische Loserleben, deprimierend und erniedrigend, aber doch erträglich, auf seine Art. Man hatte sich damit arrangieren können und für sich feststellen: „Ich kämpfe wenigstens für das Richtige, für Gedichte und die Freiheit des individuellen Willens!“ Eine Art verrotzter Trotz, der keinen etwas [...]

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- Mann, dieser Beuys.
- Wieso? Was ist denn?
- Ich komm einfach nicht dahinter.
- Wo?
- Wieso er das gesagt hat. Jeder Mensch ist ein Künstler.
- Hat er das gesagt?
- Ja.
- Joseph Beuys?

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Tommy Schnell, also, ein bisschen muss man das schon auch so sehen. Er war schon ein Perverser. Nachdem seine Lyrikkarriere, nach diesem Gedichtband bei Hanser, den er hauptsächlich darum unterbringen konnte, weil er eine Literaturbeauftragte der Stadt München flach gelegt hatte (was bei der Tante aufgrund ihrer Flachheit in vielerlei Hinsicht allerdings auch keine große [...]

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