Und … Action!
April 22nd, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Okay, Martin. Du müsstest dann mal so langsam einen rausdrücken.
- Schon klar. Ich arbeite ja dran.
- Ich hab schon die ganze Kimme wundgeleckt.
- Go, Martin, come on!
- Ganz rosig, hier alles. Mh.
- Tommy! Wie soll er denn furzen, wenn du ihm mit deiner Zunge das Arschloch verstopfst? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Zwischen Kimme und Korn
April 21st, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Martin war sehr verletzt, als er erfuhr, dass Bob Macha ihn nur aus einem Grunde einstellen wollte. Damit er in einem Textchen mitspielte, bei dem ihm beim Arschlecken hypersensibel ins Gesicht gefurzt wurde.
- Ich mach solche Sauereien nicht, sagte Martin.
- Willst du Karriere machen oder nicht?
Bob Macha hockte fett hinter seinem alten, abgewrackten, schartigen Schreibtisch. An den Wänden hingen vergilbte Kalender mit Titten drauf, hinter denen Weiber hervorlugten. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Vorgeschichten der Liebe
April 21st, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Warte mal, warte mal, nee. So ist das nicht besonders angenehm für mich!
In Momenten wie diesem mit Sätzen wie jenen unterbrochen zu werden, vertrug sich nur schlecht mit Martins Selbsteinschätzung als begnadeter Liebhaber. Nicht nur, dass er mit seiner ersten Freundin, Silvia, kurz nach der tränenreichen Trennung dann doch noch genital verkehrt hatte (was für beide eine erschütternde Erfahrung war, die allerdings an beider Entschluss nichts zu ändern vermochte). « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Geschichte ohne Kohl, dafür mit einigen Köpfen
April 21st, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Weg, Weib, schrie Martin, lass ab von mir!
Martin machte zappelige Bewegungen, patschte panisch um sich; fehlte nur noch, dass er mit den Beinen gestrampelt hätte, dann wäre das Bild des entgleisten Säuglings in surrealer Überdimensioniertheit perfekt gewesen. Ein lachhafter Anblick. Dabei hatte Susanne doch nur einen schüchteren Annäherungsversuch gewagt, während des Konzerts im E-Werk. Jazz, ein bekannter französischer Trompeter, Alfons Degas. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Warm ist nur das Bier
April 20th, 2009 § 2 Kommentare
- Nein. Ich kann nicht mehr. Ich kann deine unverschämten Bemerkungen einfach nicht mehr.
- Ach, komm. Susanne.
- Nein, kein: Ach, komm! mehr. Martin hatte versucht, Susanne seine Arme um die Schultern zu legen, doch sie stieß ihn fort. Das ist vorbei, sagte sie. Ich halte das einfach nicht mehr aus. Du zerstörst alles. Wie konntest du dich so im Ton vergreifen? Gegenüber Oswald? Und Semira?
Martin stöhnte. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Unfug, Blödsinn, Quatsch
April 20th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Das ist doch, das ist doch Quatsch. Quatsch!
- Nein, natürlich ist es so.
- Unfug. Ich würde Sie am liebsten.
- Was? Mich hier in Ihrem Teich ertränken?
- Ach, Unsinn.
- Denken Sie an Philip Roth. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Werbespot
April 20th, 2009 § 1 Kommentar
Wir sehen eine junge Frau. Bildschön, kurzes dunkles Haar, eindeutig ein Model. Sie trägt ein Kleid, bunt und leicht und frühlingshaft, zwischen ihren Knöcheln spannt sich rot ihr Schlüpfer. Sie hockt nämlich auf dem Klo, vulgo: auf dem Scheißhaus. Sie lächelt den Betrachter an. Die Kamera fährt auf sie zu, langsam, genießerisch. Wie man sich solch einem Wesen nähern möchte. Soweit das eben möglich ist in so einer engen Kammer. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Die Unmenschliche Komödie
April 20th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Sie betrachten, haben Sie gesagt, NACKTE SEELEN als Teil eines größeren Roman-Zusammenhangs, der UNMENSCHLICHEN KOMÖDIE.
- Ja.
- Das ist ja eine klare Anspielung auf Balzac, eine Allusion.
- Eine Illusion, vielleicht sogar eher.
- Im Sinne von?
- Wer kann denn heute noch im Ernst glauben, eine Gesamtdarstellung der Gesellschaft wäre möglich? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Die Grollender-Donner-Revue
April 20th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Er brach dann den Kontakt zu allen ab.
- Wieso denn das?
- Weil er … oje. Wie soll ich das erklären?
- Mach doch mal.
Bob kratzte sich am Ohr.
- Das ist schon eine Psychokiste, sagte er.
- Das scheint mir die Psychokiste der Pandora zu sein. Aber mach sie mal auf. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Das meiste, was so als Narzissmus verkauft wird, ist in Wahrheit das genaue Gegenteil davon
April 20th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Ich saß in dieser Bäckerei an der Hauptstraße und las das Manuskript, das er mir aus dem Grab heraus hatte zukommen lassen, und Tränen rannen mir übers Gesicht. Doch ich schämte mich nicht. Nein, ich schämte mich meiner Tränen nicht. Ich, der ich es immer vermieden hatte, von mir selbst zu sprechen, der ich mich stets im Schatten gehalten hatte, sah hier mein Innerstes ausgebreitet, ausgeleuchtet, geradezu seziert, aber auf die zurückhaltendste, klügste Art und Weise, mit dem feinsten, aseptischsten Chirurgeninstrumentarium. Was für eine noble Seele. « Den Rest dieses Eintrags lesen »