Danke
Mai 6th, 2009 § 1 Kommentar
Die Idee, so etwas wie den Blogozentriker zu machen, ging von Martin C. Schmidt aus, der auch das erste Layout erstellte. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Kants Schmerz, von de Sade enthüllt
Mai 5th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Die eigentliche Lektion, die Robert-Louis von Kraßkow uns zu erteilen hat, schreibt Daniel Wagner in einem Aufsatz mit dem seltsamen Titel „Krasse Köpfe“, bestehe weniger in einem Hinweis auf die Unmöglichkeit, dass je einer von uns Vater (im umfassenden, also einzig wirklich gültigen Sinne) sein könne – aus dem Grunde, dass keiner von uns je wirklich zur Welt gekommen ist -, sondern eher in einem Zögern vor dem übereilten Insistieren auf der vollzogenen Gebürtlichkeit oder, weniger spitzfingrig ausgedrückt, in der grellen Zurschaustellung eines eklatanten Mangels an genereller Zurweltgekommenheit. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Solange kopieren, bis es original wird
Mai 3rd, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Sie sagen, diese Gedichte seien das Intelligenteste und Eindringlichste, was sie seit Jahren zu lesen bekommen hätten.
- Na ja, sagte Bob Macha scharf, kein Wunder. Sie sind ja von Rilke.
- Aber Bob, es ist doch etwas völlig anderes, was er macht, warf Susanne ein. Er nimmt sich diese Gedichte von Rilke, und er kopiert sie, von Hand. Er hat keine besonders schöne Handschrift, aber er sagt, das gehöre für ihn zum Konzept. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Grammatikalische Petitesse
Mai 2nd, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Ich meine, sagte Bob Macha, natürlich, Georg. Irgendwann steht man über diesen Dingen. Man wird so verdammt alt, man wird ein anderer – nicht notwendigerweise ein Besserer, Klügerer, Weiserer. Aber doch ein anderer. Man kann sich selbst mal. Das ist es. Man lernt, auf sich selbst herabzusehen.
- Müsste es, unterbrach Georg, nicht heißen: „auf sich selbst HINabzusehen“?
- Wie? Bob zuckte die Achseln. « Den Rest dieses Eintrags lesen »