Queerschläger
Juni 19th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Mann!“ Bob pfefferte ein Taschenbuch mit ungeheurer Wucht durchs Büro, damit einen veritablen Querschläger aus Papier produzierend, und Georg konnte in letzter Sekunde den Kopf einziehen, sonst wäre sein Kopf mit dem Buch zusammengestoßen, und was hätte er sagen sollen, wenn es hohl geklungen hätte? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
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Juni 19th, 2009 § 1 Kommentar
„Bob“, sagte Georg, „das ist nur.“
„Quatsch“, rief Bob ungehalten, „ich schreib dem jetzt eine Dankes-E-Mail, diesem Poosmoppy!“
„Das ist doch nur eine Spam“, beharrte Georg, „irgendeine Maschine, die routinemäßig solche Nachrichten verschickt“, aber auch Bob beharrte: „Kannst du nicht lesen, Georg? Der schreibt doch ganz deutlich: ‘Thanks for that. It’s really imformative read.’“
„Ha! Siehst du! Was ist denn beim Blogozentriker ‘imformative’? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Stoppt Bob!
Juni 18th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Ja, ich höre?“ sagte Bob in den Hörer.
Was er aber als Antwort zu hören bekam, verschlug ihm den Atem.
„Du mieses Schwein!“ sagte eine raue, kalte Stimme. „Entführst ein unschuldiges Kind und schreibst dann noch dreist in deinem Blog darüber.“
„Wer ist da?“ fragte Bob. Er schaute über seine Schulter. Sophie saß immer noch ruhig auf dem Sofa, den Teddy an den Bauch gedrückt. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Bei den Reichen daheim
Juni 18th, 2009 § 1 Kommentar
„Wovor fürchtest du dich denn so, hm? Du musst doch keine Angst haben.“
Bob hatte seinen Arm um die kleine Sophie gelegt, und so blickte er auf ihren blonden Scheitel hinab. Sie saßen auf dem Sofa. Im Fernsehen kam die „Tagesschau“. Die sah Bob für sein Leben gern. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Leseblüte
Juni 17th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Bert „Big“ Bruder gab seiner Friseuse ein Zeichen, dass sie sich verpissen solle. „Lass das Schnippeln, Anja“, murrte er, riss sich die Schürze vom Wanst und strich die Haare von seinen Hemdsärmeln. „Das machen wir später weiter“, sagte er und zwinkerte der jungen Frau zu, die sich mit einem devoten Lächeln zurückzog.
Dann endlich hatte er Zeit für mich. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Gelächter aus der Dose
Juni 17th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Sind Sie WAHNSINNIG?“ Mein Lektor starrte mich an. „Bob, was, was DENKEN Sie sich denn dabei, den ganzen.“ Eines seiner Augen ploppte aus dem Kopf und fiel auf den Boden. Es rollte vor meine Füße, und ich bückte mich und hob es auf.
„Oh, Mann“, sagte ich mit bebenden Lippen, „Sie haben eines Ihrer.“
Es war ein Glasauge. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Augen und Blicke
Juni 16th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Ob das funktioniert?“ Bob verzog seine Visage zu einem Fragezeichen. „Ich meine, 400 Seiten Augenblicke? Ein Augenblick, okay, der dauert eine halbe Seite. Maximal. Dann ist für mich“, Bob tippte sich an die Brust, „für mich ist nach einer halben Seite ein Augenblick vorbei! « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Metametaphern
Juni 16th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Also, der Typ, der ist mehr oder weniger ausgerastet.“
„Ja, jetzt erklär doch noch mal. Warum genau, eigentlich? Ich meine, warum ist dieser Typ ausgerastet? Weil du. Nein. Ich kapier’s nicht. Warum?“
„Na, ich hab ihm“, sagte Georg, „mehr oder weniger deutlich zu verstehen gegeben, was ich von seinem Text halte.“
„Und da hat der sofort einen Rappel gekriegt, oder was?“ « Den Rest dieses Eintrags lesen »
„Ich gebe zu“, sagte Bob, nachdem …
Juni 15th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
… er den Kronkorken mit Hilfe seiner Zähne von seiner Bierflasche entfernt hatte, „dass die stärksten Empfindungen, die ich habe, Enttäuschungen sind. Vielleicht auch ab und an etwas anderes, aber in letzter Zeit regiert Enttäuschung meinen Emotionshaushalt. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Der Roman schluckt viel von
Juni 15th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Das könnt ihr so nicht bringen, Jungs. Das kauft kein Mensch.“ Bert „Big“ Bruder wälzte sich in seinem face2buns herum und warf Geiggers Assistentin, Simone, einen forschenden Blick zu. Sie schaute geradeaus, als klebte sie, aus Stein gemeißelt, an der Fassade eines Jahrhundertwendebaus in Wien. Bruder schüttelte leise den Kopf. « Den Rest dieses Eintrags lesen »