Die Suche nach dem größtmöglichen Unglück
Juli 11th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Es ist nicht so, dass ich mich groß hätte anstrengen müssen, um das größtmögliche Unglück zu finden. Es wurde mir gleichsam in die Wiege gelegt, darf ich sagen. Ich bin nämlich der Auffassung, dass es für die Qualität eines Unglücks entscheidend ist, dass es « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Zwei
Juli 10th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Sie waren Freunde. Niemand wusste so genau, warum, und in der Tat: viel verband sie nicht. Der eine liebte Judith Butler und die vorsichtige Dekonstruktion von Geschlechterrollen, der andere las Wittgensteins „Philosophische Untersuchungen“ wie ein Witzbuch, und darum las er meist überhaupt nur die „Titanic“, das Satiremagazin, und ab und an, im Café, die „Frankfurter Rundschau“. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Kritik als Abwehr
Juli 10th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Am meisten fasziniert mich das menschliche Talent zum Missverstehen. Zum Aneinander-vorbei-Reden.
- Sie meinen, der Mensch LEBT vom Missverstehen? Von Missverständnissen?
- Harold Bloom legt das für die großen Dichter nahe (in „Topographie des Fehllesens“, d. Red.) — warum soll diese Beobachtung für die kleinen Alltagsmenschen keine Gültigkeit haben? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Und der Bommerlunder eisgekühlt
Juli 9th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
- Alles, was ich will, sagte ich, bist du, Susanne. Ich liebe dich. Das ist mir klar geworden.
- Martin, ich habe dir all die Jahre blind vertraut. Aber jetzt herauszufinden, dass du hinter meinem Rücken …
- Ich weiß, sagte ich schnell, dass ich ziemlich abstoßende Gewohnheiten habe! Und sicher gehört der regelmäßige außereheliche Geschlechtsverkehr dazu, dieses Quickietum mit den Kolleginnen von n+2. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Einfache Geschichte
Juli 8th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Ich sah sie an, wie man nur einmal im Leben eine Frau anschaut. Denn wenn die Frau, der man bereit wäre sein Leben zu Füßen zu legen, diesen Blick nicht erwidert, diesen Blick, der wie ein Herzschlag ist, dann ist es für immer gelaufen, dann wird man nimmermehr an die Liebe glauben können. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Werbespot für die Literatur
Juli 8th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
Wenn Literatur einen Sinn haben soll, dachte ich gerade, die Magazinrundschau des „Perlentauchers“ überfliegend, dann muss sie doch ein alternatives, besonderes Sprechen über etwas ermöglichen — also eine Methode darstellen, unser Leben, uns alle betreffende Dinge und uns allen gemeinsame Erfahrungen in einer Art und Weise darzustellen, die dem Journalismus nicht möglich ist. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Die Weisheit der Avatare
Juli 7th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
„Ich soll für.“ Ich öffne den Mund. Ich öffne ihn sehr weit, überlege zu schreien, schließe ihn dann aber wieder. Es macht ein metallisches Geräusch, als meine Lippen sich aufeinanderlegen. „Für Cyclops Media schreiben? Ist das euer Ernst?“
Ich sehe mich in der Runde um. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Die Gehässigkeiten gegen den Blogozentriker …
Juli 7th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
… werden immer infamer. Gemeiner als unser treuer Leserbriefautor Vau kann man es sicher kaum ausdrücken: „HE IS BACK!!! Und irgendwann wird er auch wieder zu alter Form auflaufen. Ganz sicher. Bestimmt. Glaub ich.“ Nee, fieser geht nicht, da sind sich die Experten einig. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Unter der Headline „Der letzte King of Pop“ …
Juli 7th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar
… nimmt web.de Abschied von einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. „Die Welt nimmt“ hingegen bloß „Abschied von Michael Jackson“, schreibt das internetiale E-Mail-Gemeindeblatt und fährt fort: „Mit dem Tod des Megastars der Musik endet eine Ära. « Den Rest dieses Eintrags lesen »