Eine Faust aufs Florett schrauben!

Dezember 8th, 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Wirksame Schläge aber müssen von einem inneren Punkt aus geführt werden. Wer nicht genug Schwung holen kann, weil seine Faust zu nah dran ist am Gegner, aus Angst, diesem selbst andernfalls zu große Treffermöglichkeiten zu eröffnen, dem ist nicht zu helfen. Bei ihm bleibt’s beim Klopfen, beim Ab-Klopfen des Gegenübers; von dessen Stärke wird er ebenso wenig Genaues erfahren wie von dessen Schwäche. Bei solcher zaghaften Vorgehensweise bleibt man im small talk stecken, und dieser ist beispielsweise für jedes Schreiben der Tod! Schreiben und small talk, das verhält sich zueinander wie Bücherverbrennung und Geistesfreiheit.

Man muss in jeden Hieb alles legen, sein ganzes Sein womöglich nicht (denn das stammt ja nicht von uns), aber doch sein So-Sein, nicht die Entwicklungsmöglichkeiten, aber das in sich je Entwickelte, seine Eigen-Leistung, welche uns, außer durch einen dilettantischen Vor-Stoß, ja durch nichts und niemand zu nehmen ist.

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