Für den er leben konnte

Februar 2nd, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Und dann hatte es ihn aufgelöst. Das ständige Angestarrtwerden. Wer hielt das schon aus? Jeder wollte etwas von ihm. Jeder wollte von ihm den Arsch gepinselt haben.
Bob zog sich noch ein Stück weiter in die Nische zurück, griff nach seinem Bier wie nach einem Schwert. Seine Blicke wanderten immer wieder zum Zigarettenautomaten hinüber. Dabei rauchte er schon seit zwei Jahren nicht mehr. Seit zwei Jahren hielt er sich aus allem raus. Seit zwei Jahren war er Mr. Vernünftig. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Energie

Februar 2nd, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Wissen Sie, Balzac, sagte Bob, und dann stierte er doch nur wieder in seinen Kaffee. Er nickte mechanisch.
Ich machte mir echt Sorgen um meinen alten Kumpan.
- Hey, Bob, sagte ich. Das wird schon wieder!
Er lächelte leer.
- Ja. Klar.
Es war kaum zu verstehen, wenn er redete. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ironie, letzter Teil

Februar 1st, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Gideon Schmucke sah in der Ironie vor allem ein Mittel, sich über seine Nächsten zu erheben. Deren Begriffsstutzigkeit amüsierte ihn in seinem Elfenbeinturm höchstlich. Dass er sie mit seinen gelehrten Alliterationen und den versteckten Referenzen auf Werke der Hochkultur, die heutzutage natürlich keiner mehr kannte, ein ums andere Mal in die Irre zu führen vermochte, belustigte ihn im selben Maße, wie es seine Leser verstörte und verschreckte. Sie bildeten bald eine gläubige, gefügige Herde. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

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