Meeting mit Frau Fischer

März 10th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich war ja eigentlich immer, na ja. Märchen waren mir schon auf den Keks gegangen, als ich noch ein Kind war. Ich habe lieber „Captain Future“ im Fernsehen geguckt oder „Kampfstern Galactica“, als mir diese sinnlosen, wirren Grausamkeiten der Grimm-Brothers anzuhören! Muss ich wirklich sagen. Abstoßend, pervers, archaisch. So empfand ich das. Kann ja sein, dass viele Leute so etwas brauchen, um eine gesunde Persönlichkeit zu werden, diesen ganzen Dreck, diese Perversionen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Sehnsucht nach etwas ganz Einfachem

März 9th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Er fuhr seinen Computer herunter, packte das Handy in die Aktentasche, zog seinen Mantel an. Draußen wurde es dunkel, und der Himmel erinnerte ihn an eine Eierschale, die sich über ihm geschlossen hatte. Er sagte Guten Abend zu seiner Kollegin, Kristiane, und machte noch einen Witz mit dem Grafiker. Der Grafiker sagte, er solle mal nicht so viel saufen, sie müssten morgen eine Präsentation machen, und unser Held grinste, obwohl er sich nicht im mindesten mit Gedanken an ein Besäufnis trug. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

The Man is The Message

März 9th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Mag ja sein, dass es schräg ist, dass einer ausgerechnet Marshall McLuhan, diesen seltsamen Fuzzi aus Toronto, zu seinem Helden erwählt. Okay, das geb ich zu. Schräg ist es schon. Aber was mich an diesem Mann von Anfang an fasziniert hat, ist die Freimütigkeit, mit der er sich in seine Zeit gestellt hat. Das hat etwas sehr Mutiges, etwas Echtes. McLuhan sagte nicht: „Ich akzeptiere diese Gegenwart nicht, nein; für mich gelten die Standards des 19. Jahrhunderts.“ « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Mono log

März 9th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine andere Gangart
was Echteres
jetzt lass doch mal die Witzelei
Mensch
geh mal in dich
woran glaubst du überhaupt?
Du Fucker?
Selbst Aktienkurse gehen dir doch « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ironie ist Feigheit

März 9th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich meine
ist ja klar
liegt ja wohl auf der Hand
nicht
dass der Titel zutrifft
dass es anständiger ist, Haltung zu beziehen
als immer nur « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Sein Leid zu bloggen

März 8th, 2010 § 4 Kommentare

Da war also dieser Typ, der sich „Pathoblogus“ nannte.
Hatte offensichtlich alles inhaliert, was die philosophische Seminarbibliothek so hergab.
Habermas, Hegel, Foucault.
Fichte.
Ab und an hatte er, laut eigenem Bekunden, sogar in Sloterdijks Schwarten geschmökert.
Dieser Sloterdijk schien so etwas wie ein Pornoautor für Geistesmenschen zu sein.
- Was haben Sie sonst noch herausgefunden, Bob? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Oscar, der Blechtrommler

März 8th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Christoph Waltz hat den Oscar (TM) gewonnen, auch von dieser Stelle noch einmal ganz herzliche Grüße. Und Glückwünsche dazu, natürlich. Long may he run!

Schön, dass endlich auch mal ein Österreicher international als Nazi wahrgenommen wurde! 65 years after.

Wo wir schon bei der historischen Wahrheit sind. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Per E-Mail

März 7th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Warte mal. Was schreibtn der Christoph uns da schon wieder fürn Zeug?
- Wieso? Was isn?
- Hey! Bist du nicht der Georg?
- Ich?
- Ja, der Georg Baur?
- Nee. Ich bin Torben. Das hier ist Georg. Der hier.
- Ah, du bist Torben! Angenehm. Das hier ist der Dirk. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Aufmerksamkeit

März 6th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Wir setzten uns dann erst mal. Sehr weiche Sitzbänke, knautschiges Plastik, bonbonbunt. „Balzac Coffee“ hieß der Laden. Balzac war berühmt für die Unmengen von Kaffee, die er in sich hinein schüttete. Wahrscheinlich deswegen der Name.
Die Leute tranken aber alle sehr gesittet.
Balzac war ein großer Schriftsteller aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Ich blies in meinen Becher. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ganz, ganz, ganz seichter Dialog (nur intern)

März 5th, 2010 § 1 Kommentar

- Du. Lass uns doch mal wieder was Erbauliches schreiben.
Bob sah auf. Er sah mich an. Oder sah er durch mich hindurch?
- Was Erbauliches, sagst du?
Er murmelte, als hätte man ihm vor ein paar halben Stunden fünf Backenzähne gezogen.
- Was hast du denn, Bob? Du sprichst so undeutlich?
- Hm? Ich? Nichts.
Er warf einen Blick auf die Büro-Uhr, dann beugte er sich wieder über seine Papiere.
- Ich lese, sagte er. Das ist alles. Ich recherchiere. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

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