Knuck

April 30th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Natürlich ist auch am heutigen Tage, also, die Welt …
- Suboptimal.
- Der allerletzte Scheißdreck. Das trifft’s wohl eher.
- Wir sind doch nicht im Begriff, etwas zu … zu …
- Zu was? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Zürich

April 30th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Wegrutschen auf offener Straße, es ist mir peinlich, so vor allen Leuten. Fast übermütig schleudere ich einen Fuß in die Luft. Wie ein Clown. Ich will mich noch festhalten, an einem jungen Mann, an dem ich soeben flotten Schrittes vorübergehe; jetzt holt mich der flotte Schritt aber hinterrücks ein, und etwas reißt mir die Beine weg. Ein Knall in der Brust. So kommt es mir vor. Ein peitschenartiger Knall in mir, der mich nach hinten stößt wie ein Fausthieb, dann Blackout.
Als nächstes, ganz weiß über mir, der Himmel. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Geblockt

April 29th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Ja, sagt er, im Augenblick läuft’s nicht. Gar nicht.
- Wieso?
Ich gieße ihm einen Whisky ein. Bekümmert zuckt er die Achseln.
- Ich weiß nicht, sagt er. Vielleicht, weil ich versuche, nur noch nüchtern zu schreiben?
- Warum denn das? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

On/Off

April 29th, 2010 § 1 Kommentar

- Darf man mal fragen, was du da machst?
Sie zieht die Decke über ihren nackten Körper.
- Wieso? Ich baue die Kamera auf.
- Du baust die Kamera auf? Am Fußende des Bettes?
- Na, wie soll ich uns sonst filmen?
Ich schaue durch den Sucher. Sie schüttelt ihre vollen Haare, blinzelt. Sieht toll aus!
- Du willst uns beim Sex filmen? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Im Maschinenraum des Traumas

April 28th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Es war eine Ehre, unter Ihnen zu dienen.
Hm.
Der Admiral setzt sich an meinen wackeligen kleinen Küchentisch. Alles ist sehr verdreckt, ich habe seit Wochen nicht mehr gründlich geputzt. Seit meine Frau mich verlassen hat, ist das Leben nicht mehr, was es vorher war.
Und vorher war es auch schon keine ganz große Nummer.
Im Augenwinkel sehe ich, wie eine Schabe mit tippeligen Schritten unter der grau-weißen Einbauküche verschwindet.
Mit der warmen Kanne in der Hand sage ich:
Einen Kaffee, Genosse Admiral? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Nekrosis

April 28th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Hermetisch abgedichtet gegen die Wirklichkeit, verspiegelt nach innen, so fuhr Bob mit seinem Jeep hinaus in die Wüste. Ein kleiner Junge, dem ein Papierflieger gegen die Augenbraue prallt. Damals, auf dem Schulhof. Die Sonne bahnt ihrem Strahlen einen Pfad zwischen zwei rotbraunen Ziegelsteingemäuern. Ein ehemaliges Waisenhaus, ein hoher Zaun aus gusseisernen Stacheln, auf deren Spitzen das Licht funkelt. Hinter Bob ein Kanister mit Wasser und eine Flinte, auf dem Rücksitz des offenen Gefährts, während er über eine Düne prescht. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wrangelkiez

April 27th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Oberhalb von uns rumpelt die letzte U-Bahn in Richtung Friedrichshain.
Wie schreibt man das noch mal, frage ich Tobias Rapp, den ich bei seiner Recherchetour begleite. Mit A, oder?
Was meinst du? Wie schreibt man was?
Friedrichshain. Mit A, oder?
Mit A, ja, genau, gibt Rapp lässig zurück.
Ein SPIEGEL-Mann, der Tobias Rapp. Knallhart. Der hat alles gesehen.
Ich hoffe, Gleiches morgen früh von mir auch sagen zu können. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wetware

April 27th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ach, Quatsch, Blogs, winkt er ab, das ist doch passé! Nein, sagt er, ich will AUS dem Rechner erzählen.
Ja, wie. Aus dem Rechner.
Ina lässt ihren Cappuccino sinken vor Schreck.
Ja, halt, wie das da drinnen aussieht, ruft Martin. Seine Nase leuchtet begeistert. Was gibt’s da drin denn so? Graphen? Oder wie?
Strom, meint Max.
Na, Strom, klar. Und Kabel. Platinen. Das ist trivial! « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Leserumfrage

April 27th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Es klingelt, und als wäre das ganz normal, öffne ich.
Die Tür.
Ja, guten Tag, sage ich. Mit fragender Betonung.
Da steht ein fremder Mann vor meiner Wohnungstür.
Guten Tag, sage ich also.
Der fremde Mann stellt sich vor. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Frank fragen

April 26th, 2010 § 1 Kommentar

Ein Interview von Alexander Kluge (der alles fragt) mit Frank Schätzing (der alles weiß). Sehr instruktiv. Erst mal: Entwarnung. Das Atomwaffen-Inferno, das die Erde ratzekahl macht, wird nicht kommen. Eine kleine regionale Anwendung der Bombe wird’s geben, dann wird man sehen: Bringt ja nix. Auch hinsichtlich des Sci-Fi-Mythos „Städte am Meeresgrund“ macht Schätzing klar Schiff: vollkommener Quatsch. (Haben wir uns eh gedacht.) « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

You are currently viewing the archives for April, 2010 at jetzt ALT: der NEUE blogozentriker.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.