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Mai 8th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar
Manchmal hat man ein Gefühl für sein Leben, das sich kaum in Worte fassen lässt, aber dennoch sehr plausibel wirkt, ernüchternd, aber auch befreiend. Während man noch schnell letzte Besorgungen vor einem Feiertagswochenende gemacht hat, kommt einem das in den Sinn, eine geradezu aphoristische Stimmung. Im Stile von: Ich habe niemanden umgebracht, habe mich nicht allzu sehr zum Affen gemacht; habe das Gesicht nicht verloren. Dass man dafür schon dankbar sein müsse. Das denkt man.
Ich weiß nicht, ob das schon zu wenig verlangt ist. In Anbetracht der Lage aber kommt es schon hin, ist es ein realistisches Minimum.