Tungenpierffing

Juli 30th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Alff ich gefftern auf diewe Idee kam, mir ein Tungenpierffing machen tu laffen. Daff war eine waublöde Idee, im Rückblick. Au. Waublöd. Ich dachte mir, ein Tungenpierffing, da wieht keiner, daff ich einff habe. Aber da ifft’ff trotffdem. Wieht ja auch doof auff, wo ein Pierffing. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Inception 2

Juli 29th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

„Aber nein, Bob. Haha.“
„Sie haben mich abgerüstet.“
„Sie schon. Ihr Bewusstsein. Aber Ihr Unterbewusstsein schwirrt noch durch den Raum.“
„Mr. Charles – was wollen Sie von mir? Warum lassen Sie mich nicht in Ruhe meinen Drink schlürfen und die Cocktailpianomusik genießen?“
Eine Hotelhalle, mondän, geschaffen sichtlich nur für die Superreichen und Topmodelschönen. Weder zu den einen noch zu den anderen hat Bob Macha je gehört. Er war immer nur ein kleiner, gemeiner Malocher, der mit seinen Headlines …
„Jetzt ist gut, ja?“ « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Fünf Minuten

Juli 27th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Wie lang?
- Fünf Minuten.
- Mehr nicht?
- Das muss reichen, sagt der bullige Mann mit einem Achselzucken.
Max betrachtet die Ray-Ban-Sonnenbrille des bulligen Mannes, seinen dunklen teuren Anzug, der fast aus seinen Nähten platzt und dadurch furchtbar billig wirkt.
- Fünf Minuten ist verdammt knapp, sagt Max. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Praxistest

Juli 27th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Ihm blieb nicht die Luft weg, als er die totale Banalität seines Lebens erkannte. Eigentlich hatte er mit einem starken Anfall gerechnet – Herzrasen, Schweißausbrüche, Panik. Nichts davon erfolgte. Mitten in der Nacht war er aufgewacht. Ein Traum hatte ihm einen Blick von außen auf sein Dasein erlaubt. Die Art, wie er sich und anderen etwas vormachte. Wie er die Welt belog. Wie er einer war, der er nicht sein wollte – oder vielleicht sein wollte, aber um keinen Preis der Welt sein konnte.
Der Totalbankrott war es, was er erlebte.
Unabweislich eröffnete der Traum ihm die Wahrheit. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Für einen unbekannten Leser

Juli 26th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Sag mal – das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder?
- Oh, es tut mir leid …
- Das ist wirklich ekelhaft. Bäh!
Sie errötete heftig.
- Ich meine, sagte er, wir kennen uns kaum.
- Es ist mir wirklich sehr unangenehm … « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Redaktionsstatut

Juli 26th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Was haben wir?
- 19 Tote bei der Love-Parade – eine Tragödie, ein Desaster, eine unerklärliche Katastrophe.
- Schön. Aber nichts für den Blogozentriker.
Wir alle schauen unseren Chef fassungslos an.
- Aber pass mal auf, ruft einer, da gab’s in der U-Bahn, auf so einem Screen, eine Meldung, da hieß es, die „Massenpanik“ habe zu einer „Massenpanik“ geführt!
- Schöner kann man es doch nicht sagen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

De Sade als Herbergsvater

Juli 23rd, 2010 § 1 Kommentar

Eine friedlich gedachte Ferienfreizeit auf Ameland wurde für ein Rudel von Frühpubertierenden zu einem Aufenthalt in der Hölle. Fremdkörpereinführung in der großen Runde, Fisting total, Erniedrigung, Verzweiflung, Wunden an Leib und Seele – das ist der Stoff, aus dem offenbar nicht nur die katholische Kirche gemacht ist. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Behauptet

Juli 22nd, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Du hast doch mal gesagt, Blogo, dass es zwei Arten von Menschen gäbe – die Behaupter und die Anzweifler?
- Das hab ich nicht gesagt, murrte der Blogozentriker. Er war übler Laune. Man könnte auch sagen: Er hatte üble Laune. Ihm war alles zu viel, die Dinge wuchsen ihm über den Kopf, selbst die Dinge, die nicht da waren. Auch die arge Hitze setzte ihm zu.
- Bitte? Ungläubig ließ ich die Augenbrauen auf und ab tanzen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Der letzte Hohlkörper

Juli 22nd, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

- Ich glaube an nichts, an gar nichts, sagte Bob.
- Dann wird es Zeit, dass du gehst, meinte Georg.
Bob schaute auf.
- So schlimm?, fragte er leise.
- Ja.
Georg nickte. Und Bob war verschwunden.

6 $, 1 Job

Juli 21st, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Mir war klar, was Georg Otten jeden Morgen als erstes tut, sobald er sein Büro betritt: Er googlet seinen Namen. (Für alle, die nicht Werbung leben: Georg Otten ist im Augenblick der angesagteste Nachwuchskreative des Landes; entsprechend ausführlich fallen diese allmorgendlichen Egosurfing-Sessions aus. Inzwischen tut er vermutlich gar nichts anderes mehr, als Webseiten mit seinem Namen drauf zu checken.)
Ich stelle mir vor: Georg Otten schlingt den Rest seines Brötchens herunter, fährt den Computer hoch, bringt seinen Hintern auf eine Ebene mit der Sitzfläche seines face2buns. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wo bin ich?

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