Der kreative Prozess
Oktober 14th, 2010 § 1 Kommentar
Nach Tom T. Punning nach Gottfried Benn
Das ist wie beim Sex. Etwas in Ihnen schleudert etwas aus sich heraus. Sagen wir: die rechte Hand. Die linke nimmt das Ejakulat und prüft es. Riecht es gut? Ist die Konsistenz zufriedenstellend? Geschmack, Farbe, Vitalität?
Bis zu einem gewissen Grad kann eine geschickte Linke wahre Wunder vollbringen, aus einem Haufen Scheiße, mal auf gut Deutsch gesagt, eine Lilie formen. (Auch wenn dieser ein eigentümlicher Geruch eigentümlich sein wird.)
Es kann aber auch sein, dass die Linke nur mitleidig guckt und sagt: „Nee, Romantik schön und gut, aber dieser Schleimbatzen hier – das geht nun ÜBERHAUPT nicht! Wir wollten doch was GROSSES machen?“
In diesem Fall muss die Rechte noch mal ran. Der ganze Reibungs- und Rubbelprozess, das Schwitzen und Stöhnen, Leiden und Kreißen – alles von vorn. Sorry, Leute, dass ich das so offen formulieren muss – aber is so.
Wie gesagt: Unterschreibe ich ja. Nur das Schrauben ist mir noch nicht viel verständlicher geworden. Braucht es diesen “Begriff” überhaupt?