Energiepolitikersprech im Facebookformat
November 14th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar
Ob jemand, der mich auf Facebook vorbeiflitzen sieht, weil ich nur mal kurz checken will, ob Martin mir endlich auf meine Frage bezüglich des gelungenen oder misslungenen Leseabends geantwortet hat, mein Vorbeiflitzen übelnimmt in dem Sinne, dass ich nicht länger auf der Facebookseite verweile, weil ich eben voll im Flitzen bin und den Schwung ausnutzen will – das ist eine Frage, auf deren Erörterung ich mich jetzt lieber nicht einlasse, weil das wieder so viel Energie, die ich ja nun wahrlich sinnvoller einsetzen könnte, von diesen sinnvolleren Themen abzieht, so dass meine Position noch weiter geschwächt … wobei ich da gerade merke, dass ich wie ein verdammtes AKW klinge, oder wie der Betreiber eines Kernkraftwerks, zumindest. Ich bin ja kein Energiepolitiker. Mir ist ja schon klar, dass die Energiereserven eben NICHT unerschöpflich sind, und die eigentliche Lüge oder Camouflage oder Taktik besteht ja, wie mir jetzt klar wird, darin, dass die Energiepreise darum so hoch sein dürfen, weil eben Energie letztlich eine Mangelressource ist, wie bald auch das Trinkwasser, es sei denn, die Brennstoffzellenenergie macht, mit freundlicher Unterstützung von ein paar megaerfolgreichen außerirdischen Kulturen, rasanteste Fortschritte. Aber eben weil Energie vom Aussterben bedroht ist, sagen die Betreiber der Kraftwerke, können, nein: MÜSSEN die Preise so hoch sein, zugleich aber wird so getan, als ginge das trotzdem weiter bis in alle Ewigkeit, das mit der Atomspaltung. Solange es einen intakten Kern gibt auf der Welt, der sich spalten lässt, das ist die beobachtbare Haltung der Beteiligten in der Sache, solange wird alles weiterlaufen wie bisher. Das ist die Philosophie. Und natürlich kann ich diese dann auch wieder auf mich beziehen, weil es selbstverständlich auch Millionen von Wörtern gibt, vielleicht sogar Milliarden, in all diesen aberwitzigen (gleichfalls natürlich vom Aussterben schwer bedrohten) Dialekten, und trotzdem verlange ich für jedes einzelne (und insgesamt benutze ich ja nie mehr als vielleicht zwei, drei Handvoll für meine Kunden) ein horrendes Geld.