Georg Baur liest „Die toten Seelen“ von Gogol
November 15th, 2010 § Hinterlasse einen Kommentar
Das Land, das sich vor Tschitsch, Tschitscherin, Tschitschikows Troika erstreckte, wies bis zum Horizont, den es mit der stillen Langmut der Unendlichkeit … blablabla … die Farbe ausgespienen Borschtschs auf, den eines dieser Bäuerchen, die in unserem Volke in so überreicher blablablawasjetzt Zahl, in bestem Glauben, aber leider etwas zu schnell … blablabla, kommt da jetzt noch mal was? … fransige grüne Grasnaben … blabla … stoben Wölkchen grisseligen oder, besser gesagt, griesigen Graus empor, unter den Hufen von Pferdchen, deren Treue, jetzt leck mich doch am Arsch mit der Treue von Pferdchen! Was ist denn mit diesen Russen los!? Da wird ja der Hund in der Pfanne … blabla … auf den Tisch, gefüllt mit brutzelndem Speck, gebräunten Eiern von lebensfrohen Hennen und … SAG MAL! LEBENSFROH, ah, da: Blickte Tschitscherin, von der Troika steigend, vorbei an dem tief gezogenen Hut des Kutschers (endlich passiert mal was!), an der steilen Front des herrschaftlichen Landsitzes, der einige Werst*, wieso jetzt Sternchen, ach so, Fußnote: „Werst, russ. Längenmaß, entspricht ungefähr“, ist doch nun wirklich scheißegal! Da war doch gerade action, also, Aktion … blickte Tschschschblablablabsbsbs, blickte an der steilen, ja, schon gut, kenn ich, die oben von putzigen Zwiebeltürmchen, gleich sieben an der Zahl, gekrönt wurde, wie es in unserem lieblichen Vaterlande, was haben diese Russen denn nur, jetzt ist aber