- Verkaufsrang 661.991 bei Amazon. Damit …
Januar 10th, 2011 § 2 Kommentare
… können wir natürlich nicht zufrieden sein.
- Liegt das eventuell auch an den miesen Kritiken?
- Welche Kritiken meinen Sie?
- Gab’s keine?
- Außer diesen Stellungnahmen auf Amazon nicht, nein.
- Keine einzige Kritik? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
The Monstertruck Way of Life
Januar 8th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
MOM: Hey, Babette, ich hab da mal eine …
BABETTE: Mutter! Kannst du nicht anklopfen?
MOM: Aber warum? Was ist?
BABETTE: Ich ficke gerade mit Sonny! Darum!
SONNY: Wir haben Sex. Sag doch lieber, wir haben Sex! Das ist doch …
BABETTE: Du bist still, Sonny, okay? Ich rede gerade mit meiner verschissenen Mutter!
MOM: Gott. Du bist ja spießiger als dein Vater, Babette …
BABETTE: Muss ja nicht sein, dass meine eigene Mutter den verdammten Schwanz meines Liebhabers in Augenschein nimmt, oder? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Begraben, aber nicht vergessen
Januar 7th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
- Wie kommt man bei Ihrem Namen auf die Idee, zur Polizei zu gehen, wenn ich fragen darf?
- Wieso? Was meinen Sie?
Der Kommissar hielt Bob mit vollendet höflichem Lächeln die Doppeltür auf. Sie liefen über den Korridor des Reviers. Alles war tiptop sauber, nur verdächtig menschenleer. Ihre Schritte quietschten über das hervorragend ausgeleuchtete Linoleum.
- Nun, sagte Bob freundlich, „Irrenlohe“ – so ein Name ist doch sicher eine enorme Belastung?
- Ah ja? Kommissar Irrenlohe blieb stehen. Es war sein erster Auftritt auf den Seiten des Blogozentrikers, und er wollte einen guten Eindruck hinterlassen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Verbrechen & Gesang
Januar 7th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Bei unseren Recherchen auf den Blogroll-Seiten des Blogozentrikers stoßen wir auf eine programmatische Absichtserklärung der „Buchhandlung Reul“ in Kevelaer: „Für das angefangene Jahr 2011 plant die Buchhandlung Reul, ihren Bestand an Kriminalliteratur (Detektiv- und Gruselgeschichten, Kriminalromane, Thriller) deutlich aufzustocken, von zur Zeit ca. 60 Titeln auf ca. 150 Titel, so daß die Krimiabteilung quantitativ mit der Gedichteabteilung ‚gleichziehen’ würde (die selbstverständlich weiter gepflegt wird).“ Unsere Hoffnung: dass sich auch die Thalia-Buchhandelskette dieses hochherzige Prinzip auf ihre Fahnen schreiben möge. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Blood on the rocks (Synopsis eines Krimis)
Januar 7th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Viele Jahre dauert es, bis der zurückgezogen lebende und ausgesprochen scheue Theophilus Schneck sich ein Herz fasst und unter dem Pseudonym „Ergozentriker“ eine publizistische Zweitexistenz beginnt. (Um genau zu sein, veranlasst erst der Leidensdruck, den der Tod seiner 92-jährigen Mutter in ihm erzeugt, den passionierten Buchhalter zu diesem wagemutigen Schritt.) Äußerst gewissenhaft werkelt Schneck fortan an jedem seiner Texte. Keinen lässt er aus seiner Schreibwerkstatt, bevor er nicht mehrere Tage, manchmal auch Wochen, an ihm gefeilt hat. Getrieben wird er dabei von einem Ideal stilistischer Makellosigkeit, das er schon in seiner Jugend an Vorbildern wie Tacitus, Montaigne und Hans Magnus Enzensberger bildete. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Nie wieder angerufen
Januar 6th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
- Wie viele Leute arbeiten für den „Blogozentriker“?
- Fest?
- Ja, fest.
- Etwa … 25.
- 25?
- Ja. Etwa.
- Hinzu kommen aber noch …
- Ja, da gibt’s noch Freie. Eine ganze Menge. Wechselnd.
- Wie viele werden das sein? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Diese Sache mit dem Ficken
Januar 6th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Gestern wurde mir doch tatsächlich die Frage vorgelegt (nicht gestellt; ich hätte sie umkippen können, darum legte man sie mir vor), ob ich schon einmal im vollen Ernst, also ohne die sehr deutschen Strichelchen der Ironie, das Wort „ficken“ verwendet hätte. Erst war ich etwas baff. Natürlich hat jeder von uns in seinem Leben Millionen Mal das Six-letter-word raus geplärrt. Ist doch klar! Schon als Kind spricht man, als aufgeklärter Stadtmensch, von nichts anderem als „Huren“, „bumsen“ und „ficken“. Fragt sich nur: Benutzt der Lebenszwerg, dem am Gartenzaun das F-Wort über die lollisüßen Lippen rutscht, dieses im Ernst? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Ihr nennt es „Leben“
Januar 5th, 2011 § 1 Kommentar
Ich hab immer bis morgens um zwei, drei in der Agentur gesessen. Tagsüber war ich meist gelähmt vor Angst, traute mich kaum, in der Nase zu bohren. Erst wenn ich dann auf Agentur-Kosten eine Pizza geordert und gegessen und mit ein paar Kleinen Feiglingen runter gespült hatte, wurde es besser; dann kam ich manchmal sogar richtig in einen Flow.
Das hörte erst auf, als ich meinen Hörsturz hatte.
Danach kam ich kaum mehr aus meiner Bude raus. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Stephen knows best
Januar 5th, 2011 § 3 Kommentare
Eigentlich ja irre, dass es immer jemanden gibt, der es noch ein bisschen besser weiß. Ich weiß es besser als der arme Kunde, der sich einen Satz für sein Internetportal texten lässt von mir. (Oder wie wäre die Rollenverteilung sonst zu erklären?) Dann kommt die Lektorin aus dem sogenannten Korrektorat und weiß es gleich noch ein bisschen besser als ich. Da ich aber ihre Anmerkungen immer noch letztinstanzlich einzupflegen habe, bin ich dann wieder in der Top-Wissensdog-Position und kann ihre Besserwisserei mit Rechthaberei übertrumpfen. Nun hat der Kunde, der mich beauftragt hat, selbstverständlich einen Chef, und der weiß es dann wieder noch einmal besser. Der weiß es definitiv besser als mein Kunde, meine Korrektorin und ich zusammen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Von Beruf Hass
Januar 5th, 2011 § 2 Kommentare
Ganz schlimm fand er dieses Interview mit Sophie Andresky, der Pornoautorin. Lustige Pornos! Haha! So eine Scheiße! Er patschte sein Fäustchen auf den Tisch, der Salzstreuer fiel um. Das Wort „Speckröllchen“, meinte Jono von Saalfeldt, letzter Abkömmling eines uralten, verratzten Adelsgeschlechts, lechzend und hechelnd, das ginge doch nicht, nicht in einem Beitrag des „Spiegels“, nicht einmal in der „jämmerlichen, indiskutablen Onlineversion“. Früher, da sei der „Spiegel“ noch ein „ehrfurchtgebietendes, Intelligenz lähmendes Organ“ gewesen, der habe „definitiv das Do Re Mi gehabt“, doch das sei heute „gar nicht mehr nachvollziehbar, noch nicht einmal in Ansätzen“: „Das ist alles nur noch Rotz und Fotz.“ « Den Rest dieses Eintrags lesen »