Aber dann
August 15th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Als Bob Macha, gepinkelt habend, seine Hände wusch und dabei sein Gesicht im Herrenklospiegel betrachtete, sprang ihn hinterrücks die Empfindung an (doch woher? Woher? Er war ja allein!), dass man dieses Bild von ihm, wie er hier, halb verloren, halb freundlich in die Kamera schaute (wenn wir seine eigene Pupille mal als Aufnahmeapparat gelten lassen), auch sehr gut verwenden könnte als Schlussbild eines Films über sein Verschwinden, unterlegt mit dem Text, englisch (leise) und deutsch (lauter, dafür etwas später): „Bis heute ist er spurlos verschollen“, und dann, das aber nur als Option (eigentlich schon verworfen), die Einblendung seines Geburts- und seines Verschwindedatums, und dann in die Musik abdriften, Abspann, ausblenden, aus.