Bob Macha, gesehen durch die Augen von Wikipedia:
November 30th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Leben
Bob Macha (ausgesprochen mit hartem ch (IPA [x]) wie in „Glenfiddich“, * 24. Mai 1993 in Erlangen, Franken; eigentlich Robert-Hans Zimmer-Mann) ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Blattmacher.
Wirken und Werk
Abgesehen davon, dass Macha mit dem von ihm gegründeten blogozentriker gleich auch den Blogozentrismus begründete, als dessen Hauptmerkmal das Arschlecken beim Furzen angesehen wird (zimperlichere Quellen legen den Akzent auf die verzweifelte Suche nach Hypersensibilität), trat er nur durch das Verfassen des Romans HOHLKÖRPER in Erscheinung. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Fleischfliegenmoden
November 29th, 2011 § 9 Kommentare
Dann sind wir durch.
Alle Vergleiche sind gezogen, alle Metaphern zu Meta-Metaphern verdünnt. Die Text-Maschine läuft leer. Ein leises Jaulen zieht sich unter den Zeilen hin. Die Analogien sind alle strapaziert bis zur Hirnrissigkeit, die Bilder verblasst. Dünntintige Umrisszeichnungen reichlich ungeklärter Sachverhalte.
Es fällt einem nix Neues mehr ein.
Und da fragt man sich plötzlich: Wieso soll einem eigentlich dauernd etwas NEUES einfallen? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Perspektivenwechsel:
November 29th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
GEORG: Ach, Bob, spiel doch nicht immer den abgebrühten Zyniker! Du bist der einzige Typ, den ich kenne, der wirklich seinen Traum lebt. So traurig das jetzt auch klingt.
Name, Unterstrich, Zahl
November 28th, 2011 § 6 Kommentare
Sie lernten sich übers Internet kennen. Er, gebürtiger Wiener und Student der Philosophie, sie eine Grafikdesignerin in Hamburg. Die Liebe war jäh und groß. Sie schrieben sich mehrfach am Tag, versicherten sich der Unmöglichkeit ihrer Liebe, leisteten sich Zuspruch, es jeweils mit dem Partner auszuhalten. Dann schmerzerfüllte, tragische Telefonate, in denen sie sich ihre wechselseitige Eifersucht gestanden. Du im Bett mit ihr, und du, am Tisch mit ihm, dann in seinen Armen … es war zum Verzweifeln. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Jump-Cuts
November 28th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
- Ich bin so WAHNSINNIG kritisch, dachte sie. Eine echte DENKERIN!
Sie war hübsch, ja, aber man konnte kein Wort verstehen, wenn sie redete. Tatsache war, dass es 50.000 Nervenzellen in jeder Vagina gab. Und 8.000 Autoren in Berlin.
- Über Hitler haben sie 200 Liter Benzin gegossen. Nachdem er sich erschossen und mit Zyankali vergiftet hatte.
- Die meisten Menschen behandeln das Leben wie etwas, das man sich besser vom Hals hält.
- Eine fremde, außerirdische Erscheinung in ihrer Mitte? « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Stups
November 26th, 2011 § 1 Kommentar
Bloß keine Widersprüche! Totalität des theoretischen Herangehens. Lückenlosigkeit, Unwiderlegbarkeit. Und dabei Neuheit! Das sind die Spielregeln. Aber ich will Ihnen etwas sagen, sagt Bob Macha, und seine Fingerspitzen stupsen den Stapel DIN A4 vor ihm auf dem Rednerpult in stupende Ordnung zurück. Das widerspenstige Material. Die deutsche Sprache, sagt er, ist nicht prädestiniert für Konversation. Sie ist eher geeignet, Gebäude des Sinns zu fertigen, langsam und methodisch, Ziegel um Ziegel, Stein auf Stein. So, ruft er, funktioniert Deutsch! « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Jeder Award hat seinen Preis
November 25th, 2011 § 3 Kommentare
- Also, ich sag das jetzt mal ungeschminkt, Freunde: Wir haben heute beschissen performed. Bzw. performt. Damit meine ich, dass wir jeden Besucher unseres Blogs zum Mittagessen hätten einladen können, ohne mehr als das Kleingeld in der Hosentasche zu brauchen. Und ja, sagt Bob Macha, seine Stimme dabei fast wund vor Wut und Schmerz, ich rede vom Nobelitaliener im Norden der Stadt, bei dem viele von euch noch nie waren und aller Voraussicht nach auch nie sein werden!
Lange Gesichter, um den ganzen Tisch herum. Sowohl von links aus gesehen, als auch von rechts.
- Dieser Award, den man uns da aufgepappt hat, führt Macha weiter aus, die Statistiken, einen Schwung Papier, durchblätternd, der hat sich in keiner Weise für uns ausgezeichnet. Im Gegenteil. Beifall von der falschen Seite — er sieht auf, hält kurz die Klappe, dann fällt die Klappe auch schon wieder: — schadet uns eher.
- Das ist die Sprache der Zahlen, sagt, etwas zu laut, Ewerdink. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Neulich, im Schatten der Verleihung des 34. „Versatile Matrizenmechaniker Award“ …
November 25th, 2011 § 3 Kommentare
- Ach, das spricht man wie „breath“ aus? Wie englisch, „Atem“?
- Das is ne lange Geschichte, Phorky. Dazu muss ich ein bisschen ausholen … Ich hab dir nie erzählt, wie es kam, dass Bob ein paar Tonnen Kokain in seinem Keller gehortet hat, oder?
- Bob? Um Himmels willen, nein! In seinem Keller?
- Pass auf, das kam so. Er drehte damals diesen Film …
- Warte mal! Bob Macha? Der hat einen Film gedreht?
- Er hat über 40 Filme gedreht.
- Wow.
- Aber dieser Film war etwas ganz Besonderes. Der einzige Film, mit dem er es ernst meinte. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Sechstens: Handlungsbedarf im Handelsmarketing
November 24th, 2011 § 9 Kommentare
Mark Grafl gab ein komisches Geräusch von sich. In seinem Kopf formte sich aus Bruchstücken der letzten Nacht, aus Bildern und Fetzen von Klängen, Gedächtnisspuren und wildem Lippenstiftgeschmier, der Gedanke: WIR SIND IN DER FORMEL 1 DES HANDELSMARKETINGS!, während seine Augen das Manuskript abtasteten, das ihm sein neuer Texter da auf den Tisch gelegt hatte.
Gehen wir systematisch vor. Was Mark Grafl wusste, war, dass er motiviert war, und nicht zu knapp, dass er für seine Branche, das Handelsmarketing, brannte. Erstens. Was er zweitens außerdem wusste, war, dass mit diesem Skript, einer Idee für einen Film, der für ein hochpreisiges Automobil Werbung machen sollte, etwas nicht stimmte. Als Drittens ließe sich eventuell hinzufügen, dass dieses Etwas, das da nicht stimmte, nach seinem vagen Gefühl sogar ein ganzundgares war. Da stand, sagen wir’s mal so, Handlungsbedarf im Raum.
Mark Grafls Blick wanderte zu seinem Texter. « Den Rest dieses Eintrags lesen »
Nackte Fäuste
November 23rd, 2011 § 3 Kommentare
- Was viele unserer Leser sehr beschäftigt, ist ein verstörender Aspekt Ihres Romans. Und zwar spreche ich hier von dem Fehlen einer weiterführenden Perspektive, von dem radikalen Verzicht auf Metaphysik, die Sie ja, wenn ich Ihr Werk richtig deute, als eine ähnliche Verschwörung von Idioten sehen wie den Kulturbetrieb.
- Das ist richtig, ja. Man kann die Dinge wahrscheinlich so betrachten.
- Könnten Sie dazu vielleicht noch ein paar Worte sagen, Herr Macha? Um vielleicht so etwas wie ein versöhnliches Licht über die Angelegenheit zu verbreiten?
- Herr Sörensen, auch wenn Sie mir sehr sympathisch sind, so muss ich mich doch fragen, ob Sie mich auf den Arm nehmen wollen!
- Ich? Aber wieso das denn? « Den Rest dieses Eintrags lesen »