Bob Macha übernimmt Lafcadios Blog!
Januar 5th, 2012 § 2 Kommentare
Gerade erst hat der blogozentriker ihn rausgeschmissen – da parkt er seinen face2buns schon auf einer neuen 3.000€/qm-Auslegeware. Bob Macha, einst Enfant terrible der heißesten Läden und heute allenfalls noch als Vieux déplaisant in Kühlhäusern zu gebrauchen, will es noch einmal wissen! Das Angebot von Phorkyas Lebowski, als Geschäftsführer in seiner florierenden Legendenklitsche einzusteigen, konnte und wollte er nicht ausschlagen, wie der dicke alte Mann des Wunderstatement gleich mal klarstellt: „Das ist eine tolle Aufgabe“, so der Blattmacha bei der Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von Lafcadios Blog. „Ich find’s richtig super und toll. Zumal“, wie der Hyperaktive hinzufügt, „hier ja auch wirklich megamäßige Mengen von Platz sind!“
Gerüchte, Phorkyas leide seit einer Doktorarbeit am Burn-out, wies der Lafcadios-Blog-Betreiber höchstpersönlich zurück: „Ach, Quatsch!“ Er wolle sich mit der Inauguration Machas lediglich „die allerunangenehmsten Aufgaben vom Halse halten“. In Zukunft, führte er bei der Pressekonferenz weiter aus, sehe er seine Aufgaben „eher im editorialen Bereich“: Dem Vernehmen nach will er sich ganz auf den wöchentlichen Newsletter konzentrieren – in dem es hauptsächlich um die kritische Betrachtung von Statistiken gehen soll. “Deswegen schreckt es mich auch nicht, dass die Geschäftsführung von Tom-ate Bob Macha noch vor wenigen Stunden einen ziemlich drastischen Korb gegeben hat — im Gegenteil! Das hat Bobs Marktwert noch einmal deutlich nach unten korrigiert. Das war für uns sehr gut.”
“Wie er hat meinen Laden gekapert?”
“Na, klar. Ich hab’s im Blogozentriker gesehn.”
“Na, dann..”
(“Of course there’s a war – I saw it on TV.” – Wag the dog)
Oi, oi, oi! Die Ereignisse im Blogbigbusiness überstürzen sich heute! Da sind wir bei Tom-ate Press nach einer heißen Debatte über die Zielgruppenpolitik aber noch glimpflich davongekommen. Der knappe Entscheid, die unübersichtliche Tom-ate Holding nun doch nicht dem machtgeilen Blogozentriker-Medienkonzern zu überlassen, erwies sich als goldrichtig, wie ein Blick auf die Statistik nach unserer Pressekonferenz zeigte: Die Klickrate stieg um sagenhafte 235%!