Echt bio: Die mit dem Baum flüstert
Januar 23rd, 2012 § 7 Kommentare
Kind spricht mit Baum – und der Baum antwortet? Bisher gab’s das nur im Märchen. Jetzt aber stellten Naturforscher in Brasilien fest, dass solche Phänomene auch in der Wirklichkeit existieren. Auf die Spur brachte sie die kleine Caro Müller (Foto li.), die ihren Eltern schon seit Jahren den letzten Nerv damit raubt, dass sie Bäume umarmt und tröstend auf die stämmigen Waldbewohner einredet.
„Wir gingen natürlich davon aus, dass unser Kind einfach bescheuert ist“, schmunzelt Carsten Müller, Vater der kleinen Caro. „Bei uns in der Familie waren wir noch nie sonderlich helle.“ Und Mutter Donna ergänzt: „Egal ob in der Eifel oder auf Teneriffa – unsere Kleine hat jedes Stück Holz geherzt, das ihr unterkam. Voll psycho, wie ihr Vater. Wir glaubten natürlich, die Wohlstandsgesellschaft sei schuld. Ich meine: Sind wir heute nicht alle etwas wurzellos?“
Damit ihre Tochter geerdet werde und die Ehe wieder ins Lot käme („So ein blödes Kind strengt echt an!“), reisten die Müllers mit dem Kind in den Regenwald am Amazonas. Vater Carsten: „Wir dachten, wenn sie so einen Mammutbaum umarmt, und der schweigt einfach stur weiter und schert sich einen Scheißdreck um sie, wie wir zum Beispiel oder der Fernseher – dann wird sie schon zur Vernunft kommen.“
Doch ausgerechnet ein Mammutbaum brachte die überraschende Wende in der Geschichte! Die kleine Caro plemplem? Von wegen!
„Aber klar gibt’s redende Bäume!“, erklärt Chelsea McFool von der Rejkjavik University lachend und klatscht sich auf die Knie. Die Wissenschaftlerin, die selbst viele Jahre in geschlossenen Anstalten rund um die Welt verbrachte, ist dem geheimnisvollen Wispern aus Baumrinden seit ihrem siebenten Lebensjahr auf der Spur. Für sie war es „ein innerer Reichsparteitag des ökologischen Bewusstseins“, als der Mammutbaum auf ihre Frage nach seiner Identität antwortete: „Halten Sie doch bitte mal kurz die Klappe und lassen Sie mich ausreden! Mein Name ist Bob Macha. Ich bin zwar Blattmacher, aber nicht in dem Sinne, wie ein Baum einer ist!“
Jetzt vermutet McFool, dass der Baum aus dem Gehirn des legendären blogozentriker-Gründers gewachsen sein könnte. Dieses war nämlich während einer Schrumpfkopf-Zeremonie der Jivaro-Indianer nämlich genau an dieser Stelle vergraben worden.
Der blogozentriker-Boss selbst sieht die Sache gelassen: „Solange ich für den Baum nicht GEZ zahlen muss, ist alles in Ordnung. Vielleicht lasse ich mir aus seinem Holz einfach einen Ersatzkopf schnitzen? Das wäre dann auch ein gutes Argument, um mit dem Rauchen aufzuhören!“
Mammutbaum am Amazonas? *grübel* Das muss ja schon am Klimawandel liegen. Aber wie da ausgewachsene Bäume hingekommen sind, sollte man etwas genauer untersuchen.
mete, könntest Du …
Klar, für den blogozentriker die Karre aus dem Dreck ziehen.
Also: Bislang ist das weder bestätigt noch von journalistischer Seite beackert worden, aber ein geheimgehaltenes und lange illegales, aber von der Regierung geduldetes (man erhoffte sich da einigen Nutzen für die eigene Landwirtschaft) Labor inklusive Versuchsfläche im Freiland, hat Wachstumsversuche an diversen, genveränderten Pflanzen durchgeführt. Erfolgreich war man nur, sie haben es erraten, bei Mammutbäumen. Dennoch zeigt die Regierung starkes Interesse und hat einiges Geld locker gemacht: Das Labor wurde an anderer Stelle neu aufgestellt und die alten Versuchsflächen sind jetzt ein Park für ahnungslose Touristen…
Also für einmal ist der Klimawandel nicht schuld (jedenfalls nicht direkt)… Aber sich Bob mit einem gentechnisch veränderten Ersatzschnitzkopf vorstellen zu müssen – meine Güte, wo das noch hinführt!
Macha führt zu immer mehr Macha — und wir beide wissen warum positive feedback-Mechanismen in der Natur so rar sind…
Weil die Natur erbarmungslos ist? Und sich zur Not einen neuen Macha schnitzt, wenn in den alten der Blitz einschlägt?
Blogo, das ist jetzt voll Samsara inklusive indischer Grundgestimmheit. Diese erhabene Tragik, der Fluch der Wiedergeburt, das Bhava-cakra hilft vielleicht…