Obschon ein Trendmagazin aus London, hetzt der blogozentriker nicht jedem Trend hinterher. Nicht etwa, weil er sich für obertrendy und seiner Zeit eh voraus hielte. Oder klassisch eingestellt wäre. Oder gar überzeugt, den definitiven Stil längst gefunden zu haben! Nichts träfe weniger zu. Von einer Überzeugung kann bei uns keine Rede sein. Es ist nur einfach so, dass das Team des blogozentrikers, obwohl ja noch sehr jung, insgesamt, doch schon unfassbar lahmarschig ist. Schwerfällig wie ein Haufen nasser Kartoffelsäcke in einem Keller, in den seit Jahrzehnten kein Lichtstrahl mehr gedrungen ist. Am liebsten liegen wir alle auf einer großen Liegewiese aus Kissen, in einem Abstellraum neben der Küche, und starren an die Decke. Da oben hat die gütige Vorsehung nämlich ein Fenster angebracht (oder anbringen lassen). Und durch dieses können wir zuschauen, wie Wolken sich bilden. Wie Regentropfen platzen. Und wie Sonnenschein sich überwältigend sinnlos verstrahlt. Je nach Wetterlage. Nettie Moore bringt uns gegen drei Uhr immer einen Kaffee. Da sie die Tür offen stehen lässt, während sie uns die Tassen aus chinesischem Porzellan serviert, hören wir ab und an Bob Macha in den leeren langen Fluren seufzen. Er seufzt, weil er die ganzen beschissenen Artikel wieder allein runtertippen muss. Und wir denken uns: Na ja. Dafür ist er Textchef bei einem Trendmagazin aus London … So sieht’s aus, so weit. Das werden dann später mal die blogozentriker years gewesen sein … online!
Hey Ho! Geiles Magazin! Ich vermisse auf diesen Seiten nur ein Foto vom Team des blogozentrikers… Los Leute, zeigt endlich Gesicht. Oder wenigstens Arsch und Titten. Knutscher, Michi
Dir kann geholfen werden, Mann: http://blogozentriker.wordpress.com/2012/05/19/fur-michi/